Presse und Öffentlichkeit

KI im Mittelstand

Große Resonanz auf praxisnahe Veranstaltung der WirtschaftsSenioren Heilbronn

Mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stieß unsere Veranstaltung „KI im Mittelstand – einfach erklärt, praktisch angewendet“ am 6. Mai 2026 in der Genossenschaftskellerei Heilbronn auf großes Interesse.

Unter dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“ wurde deutlich: Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung aber auch, dass in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen noch großer Informations- und Gesprächsbedarf besteht.

Die Besucher kamen aus unterschiedlichsten Branchen und Altersgruppen – von jungen Berufseinsteigern bis hin zu erfahrenen Unternehmerpersönlichkeiten zwischen 25 und 75 Jahren. Entsprechend vielfältig waren auch die Fragestellungen:
Von ersten Schritten mit KI bis hin zu konkreten Anwendungen zur Prozessoptimierung oder Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen.

Die Referenten Gregor Schmalzried, Jan Boßler und Ninos Mirza vermittelten praxisnahe Einblicke und konkrete Beispiele für den Einsatz von KI im Unternehmensalltag. Besonders geschätzt wurde der offene Austausch vor, während und nach den Vorträgen.

Für uns als WirtschaftsSenioren Heilbronn war eine Erkenntnis des Abends besonders wichtig:
Viele Unternehmen wollen sich mit KI beschäftigen – ihnen fehlen jedoch häufig Orientierung, praktische Beispiele und Gesprächspartner auf Augenhöhe.

Genau hier möchten wir ansetzen:
Wir wollen Lust auf Veränderung wecken, eine notwendige Aufbruchstimmung erzeugen und Unternehmen dabei unterstützen, Chancen frühzeitig zu erkennen und sinnvoll zu nutzen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie unseren Referenten für den gelungenen Abend.

 

Besuch bei RECARO Aircraft Seating

Im Rahmen unserer Monatssitzung im März 2026 hatten wir die Gelegenheit, Theorie und Praxis ideal zu verbinden: Fünfzehn Mitglieder der WirtschaftsSenioren Heilbronn besuchten am 25. März den Stammsitz von RECARO Aircraft Seating in Schwäbisch Hall.

Das Unternehmen, das seit 1983 rund 2.000 Mitarbeitende vor Ort beschäftigt, zählt heute zu den weltweit führenden Herstellern von Flugzeugsitzen. Während der Werksbesichtigung erhielten wir spannende Einblicke in die gesamte Wertschöpfungskette – von der Teilefertigung über die Sitzmontage bis hin zum neuen Logistikzentrum und dem hochmodernen Testbereich.

RECARO produziert insbesondere Economy- und Business-Class-Sitze für internationale Airlines und beliefert Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing und Embraer. Neben dem Hauptsitz in Schwäbisch Hall ist das Unternehmen auch mit Standorten in China, Südafrika und den USA global aufgestellt.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1906 zurück, als in Stuttgart die Reutter Carosserie- und Radfabrik gegründet wurde. Über verschiedene Entwicklungsstufen hinweg entstand daraus ein spezialisierter Sitzhersteller, der sich seit 2011 konsequent auf die Bereiche Luftfahrt, Bahn und Gaming konzentriert.

Besonders beeindruckend war die starke Fokussierung auf Entwicklung, anspruchsvolle Montageprozesse sowie die komplexen Zulassungsverfahren der Luftfahrtindustrie. Ein organisatorisch eigenständiger Customer Service stellt zudem die Ersatzteilversorgung, Nachrüstungen und individuelle Anpassungen sicher.

Ein Highlight des Besuchs war das neue Testzentrum: Hier werden unter anderem Crash-Tests, Flammtests und umfangreiche Materialprüfungen durchgeführt – essenziell für die hohen Sicherheitsanforderungen der Branche.

Im Anschluss an die Besichtigung ließen wir den Tag bei unserer Monatssitzung im Steigenwald in Untermünkheim ausklingen.

Der Besuch bei RECARO hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit innovativen Unternehmen ist – und wie wertvoll Einblicke in den aktuellen Stand der Technik für unsere ehrenamtliche Beratungstätigkeit sind.

Webinar „Krisenfest und zukunftssicher – Strategien für KMU“ gemeinsam mit der IHK Heilbronn-Franken

Gemeinsam mit der IHK Heilbronn-Franken haben wir das Webinar „Krisenfest und zukunftssicher – Strategien für KMU“ durchgeführt.

Die positive Resonanz zeigt: Viele Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen beschäftigen sich intensiv mit der Frage, wie sie ihr Unternehmen stabil, wettbewerbsfähig und zukunftssicher aufstellen können – idealerweise, bevor eine Krise entsteht.

Worum es uns geht

Unser Ansatz unterscheidet sich bewusst von klassischen „Patentlösungen“.
Wir arbeiten mit Unternehmerinnen und Unternehmern daran,

  • die richtigen Fragen zur eigenen Situation zu stellen,
  • Prioritäten klar zu erkennen,
  • und ein strukturiertes Vorgehen zu entwickeln, das individuell zum Unternehmen passt.

Das Webinar gab einen Einblick in unsere Arbeitsweise und zeigte, an welchen Stellhebeln wir gemeinsam ansetzen können.

Die zentralen Handlungsfelder

Im Webinar haben wir fünf Themenbereiche beleuchtet, die sich in der Praxis immer wieder als entscheidend erweisen:

  • Markteinschätzung
    Systematische Analyse der wichtigsten Kunden- und Wettbewerberperspektiven sowie Entwicklung realistischer Szenarien für die nächsten 12 Monate.
  • Geschäftsmodell-Check
    Klarheit darüber, womit Geld verdient wird: Vor- und Nachkalkulation, Wertschöpfungskette sowie Sortiments- und Margenbetrachtung.
  • Betriebswirtschaftliche Stabilisierung
    Fokus auf Liquidität als Grundlage unternehmerischer Handlungsfähigkeit – inklusive 6-Monats-Planung und Working-Capital-Betrachtung.
  • Operative Effizienz
    Definition sinnvoller Kennzahlen für Vertrieb, Produktion und After-Sales sowie Anpassung von Planungs- und Steuerungsprozessen.
  • Konkreter Aktionsplan
    Ein klar strukturierter 30/60/90-Tage-Plan, der Prioritäten, Verantwortlichkeiten und nächste Schritte festlegt.

Was Unternehmen davon haben

  • Ein externer Blick von außen
    Unabhängig, erfahren und ohne operative Verstrickung – oft der entscheidende Impuls für neue Perspektiven.
  • Frühzeitige Orientierung statt Reaktion im Krisenmodus
    Regelmäßige Standortbestimmung hilft, Risiken früh zu erkennen und Chancen aktiv zu nutzen.
  • Individuelle Unterstützung im persönlichen Gespräch
    Jedes Unternehmen ist anders. Deshalb liegt der eigentliche Mehrwert im gemeinsamen Durchdenken Ihrer konkreten Situation.

Unser Angebot

Das Webinar kann nur Impulse geben.
Der nächste Schritt ist das persönliche Gespräch, in dem wir gemeinsam auf Ihr Unternehmen, Ihre Fragestellungen und Ihre Ziele schauen.

Sprechen Sie uns an – präventiv, begleitend oder auch in herausfordernden Situationen.

Spendenübergabe 2025

Auf die WirtschaftsSenioren Heilbronn ist Verlass!

Wie jedes Jahr im Herbst haben wir auch 2025 unseren Förderpreis für vorbildliche soziale Projekte in der Region vergeben. Unter den Gästen waren Vertreterinnen und Vertreter der Handwerkskammer, der Stadt Bad Friedrichshall, ein Unternehmer aus unserem Kundenkreis, Repräsentanten der geförderten Einrichtungen sowie die Heilbronner Stimme.

Acht Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit durften sich über insgesamt 21.500 € freuen – damit wurden seit unserer Gründung 2011 bereits über 280.000 € ausgeschüttet. In bewegenden Beiträgen stellten die anwesenden Einrichtungen ihre geplanten Projekte vor und machten deutlich, wie dringend Unterstützung für Kinder und Jugendliche oft direkt vor unserer Haustür benötigt wird.

Es ist für unsere Gäste und für uns Mitglieder ergreifend zu sehen, woran es den Kindern und Jugendlichen selbst in unmittelbarer Nachbarschaft oftmals fehlt, und wofür unsere Spenden verwendet werden. Wir erfuhren viel Anerkennung und Dank für unser Engagement, dabei wurde allen bewusst, wie wichtig unsere Hilfe ist, die offensichtlich in Heilbronn-Franken doppelten Nutzen stiftet.

Einerseits helfen wir Unternehmen durch unsere pragmatische Beratung, andererseits finanzieren wir mit den erwirtschafteten Erlösen wertvolle Projekte für junge Menschen.

Den konkreten Mehrwert für Unternehmen schilderte Thomas Kolb, geschäftsführender Gesellschafter des Metallbauers MBO aus Obersulm. Ob bei der Anpassung der Strukturen des wachsenden Unternehmens, der Professionalisierung des kaufmännischen Bereichs, Bankengesprächen oder der Vorbereitung der Betriebsübergabe an die nächste Generation – die WirtschaftsSenioren leisteten stets wertvolle Dienste.

Mehr Informationen unter www.wirtschaftssenioren-hn.de. Unternehmen, die Beratung benötigen, können sich jederzeit gerne an uns wenden.

Und: Neue Mitglieder sind herzlich willkommen!

Weinbau unter Druck – Besuch der WirtschaftsSenioren bei der WG Heilbronn

Die WirtschaftsSenioren Heilbronn besuchten im Oktober die Genossenschaftskellerei Heilbronn.
Bei bestem Herbstwetter und nach Abschluss der Lese 2025 erhielten wir einen tiefen Einblick in das Geschäft und die aktuellen Herausforderungen der größten Winzergenossenschaft Württembergs.

Von der Weinterrasse bot sich ein herrlicher Blick auf die besten Lagen des Heilbronner Weinlands. Nach einer kurzen Betriebsführung – inklusive des obligatorischen Besuchs der legendären Schatzkammer mit Weinen ab Jahrgang 1959 – sowie einem Abstecher in den Fasskeller, wurde die aktuelle Lage des Weinbaus erläutert und intensiv diskutiert.

Die Situation ist besorgniserregend, wie auch Daten und Grafiken aus einer Präsentation der Hochschule Geisenheim verdeutlichten. Was können regionale Winzer, Betriebe und Organisationen tun, um ihr Geschäft zukunftsfähig zu gestalten?

Trotz fortlaufender Struktur- und Effizienzmaßnahmen erschweren zahlreiche externe Faktoren das Geschäft, wie Justin Kircher, der langjährige Vorstandsvorsitzende, erläuterte. Der Weinkonsum geht seit dem Corona-Zwischenhoch zurück; Demografie, verändertes Konsumverhalten und ein intensiver Wettbewerb – insbesondere im deutschen Weinmarkt – belasten den Absatz zusätzlich.

Als „Problemsorten“ gelten derzeit vor allem Trollinger, Schwarzriesling und Lemberger – also gerade jene Rebsorten, die bisher das Rückgrat des württembergischen Rotweins bildeten. Bei weiter rückläufigem Absatz und sinkenden Preisen sind Flächenstilllegungen oder Umnutzungen vielerorts unausweichlich – eine Entwicklung, die in den umliegenden Lagen zunehmend sichtbar wird. Wie kann sich der Weinbau also widerstandsfähiger aufstellen?

Die WirtschaftsSenioren nahmen den Besuch und die offene Diskussion zum Anlass, Unterstützung dort anzubieten, wo sich Ansatzpunkte ergeben.
Ein erster, augenzwinkernder Ansatz lautete dabei: „Wir müssen aufhören, weniger zu trinken.“

Zum Abschluss rundete eine Weinprobe den informativen und anregenden Nachmittag perfekt ab. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Kircher für die engagierte Führung und den offenen Austausch.

WIRTSCHAFTSSENIOREN meets JAKO AG

Am 27.08.2025 trafen die WirtschaftsSenioren Heilbronn pünktlich um 14.00 Uhr im Headquarter der JAKO AG in Mulfingen-Hollenbach ein.

Ein Blick hinter die Kulissen

Nach einer herzlichen Begrüßung führte uns die Marketing-Teamleiterin Selina Fries durch das hochmoderne Logistikzentrum mit einem automatisierten Lager- und Fördersystem namens „AutoStore“. Sie erklärte den perfekt effizienten Ablauf vom Wareneingang bis zum Versand. Anschließend besichtigten wir im Verwaltungsbereich die modernen Büroflächen von Produktmanagement, Einkauf, Marketing und Vertrieb.

Wissenswerte Einblicke & offene Gespräche

Im großen Meetingraum „Haupttribüne“ erhielten wir bei einer Firmenpräsentation umfassende Einblicke in den Geschäftsverlauf. Unsere vielen Fragen wurden ausführlich und kompetent beantwortet.

Kollektionsentwicklung

Besonders spannend war der Einblick in die Entstehung der Top-Kollektionen für Profi-Clubs wie den VfB Stuttgart. In enger Zusammenarbeit mit den Vereinsverantwortlichen entwickelt JAKO individuelle Designs, die regionale Besonderheiten und Traditionen berücksichtigen. Die Original-Trikots von JAKO werden regelmäßig von der Fachpresse ausgezeichnet.

Marktstärke & Firmenportrait

Natürlich haben wir auch die wichtigen Kennzahlen und Erfolgsfaktoren ausführlich besprochen. Die JAKO AG ist absoluter Marktführer im deutschen „Teamsport-Markt“, hat für weiteres Wachstum neu die „Corporate Teamwear Kollektion“ für Firmenbekleidung eingeführt, bietet mit dem TEAMSHOP89 Konzept aktuell 45 eigenständigen Partnern in sieben Ländern die Möglichkeit, sich komplett auf den Teamsport zu fokussieren und setzt verstärkt auf den Ausbau der europäischen Marktstärke in Frankreich, Belgien, Niederlande und D A CH.

Neu wird ab Januar 2026 eine äußerst innovative Fußballschuh-Kollektion „Made in Europe“ im Markt vorgestellt. Eine ganz besondere Stärke von JAKO ist die extreme Nähe zu den Handelspartnern mit einem kompetenten Außendienst und Fokussierung auf den Sportfachhandel.

Ausblick

Mit rund 400 Mitarbeitern erzielte die JAKO AG 2024 einen Umsatz von gut 200 Mio. Euro. Im Rahmen ihrer neuen Strategie plant das Unternehmen bis 2030 ein deutliches Wachstum. Ein zentraler Baustein ist der Ausbau der „Kernkompetenz Logistik“: In Hollenbach investiert JAKO aktuell über 60 Mio. Euro in die konsequente Weiterentwicklung der extrem hohen Liefer-/Fähigkeit und Schnelligkeit. Die Fertigstellung und 100 % Inbetriebnahme ist für Anfang 2027 vorgesehen.

Begeisterung zum Mitnehmen

Am Ende des Tages kehrten die WirtschaftsSenioren mit vielen Eindrücken und inspiriert von der Innovationskraft und Dynamik der JAKO AG zurück. Die praxisnahen Einblicke in Marketing, Einkauf und vor allem in die Logistik bieten wertvolle Impulse, die in die Beratung der Wirtschaftssenioren-Kunden einfließen werden.

Firmenbesuch bei der Eisenwerk Würth GmbH in Bad Friedrichshall

Am 25. Juni 2025 hatten wir die Gelegenheit, das Eisenwerk Würth GmbH in Bad Friedrichshall zu besichtigen. Die Abstimmung im Vorfeld verlief reibungslos und äußerst angenehm – kein Wunder bei einem Unternehmen, das regelmäßig Besucher empfängt und dabei auf eine eingespielte Organisation zurückgreifen kann.

Nach der herzlichen Begrüßung erhielten die 13 Teilnehmenden eine umfassende Unternehmens-präsentation durch den Geschäftsführer Herrn Joachim Vianden. Besonders beeindruckt hat uns das hohe Maß an technischem Know-how, das erforderlich ist, um Strahlmittel in gleichbleibend hoher Qualität zu fertigen. Die über 100-jährige Erfahrung des Traditionsunternehmens – gegründet von Julius Würth – spiegelt sich in allen Bereichen wider: von der Entwicklung innovativer Strahlmittel über optimierte Produktionsverfahren in Induktions- und Kupolöfen bis hin zur fundierten Kundenberatung bei der Auswahl des passenden Produkts.

Die Anwendungsvielfalt der Strahlmittel ist beachtlich. Herr Vianden vertrat die interessante These, dass kaum ein Tag vergehe, an dem wir nicht mit einem Gegenstand in Berührung kommen, der mit Produkten der Eisenwerk Würth GmbH behandelt wurde. Neben der technischen Kompetenz trägt auch die gelebte Unternehmenskultur maßgeblich zum Erfolg bei. In diesem Zusammenhang wurde insbesondere das Engagement von Irene Würth gewürdigt, die 1998 die Julius-Würth-Stiftung gründete und das Unternehmen bis heute nachhaltig prägt.

Während der anschließenden Werksführung konnten wir zahlreiche Inhalte der Präsentation in der Praxis erleben. Besonders das Abgießen des Induktionsofens sowie die verschiedenen Verfahren der Qualitätssicherung hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Während der anschließenden Werksführung konnten wir zahlreiche Inhalte der Präsentation in der Praxis erleben. Besonders das Abgießen des Induktionsofens sowie die verschiedenen Verfahren der Qualitätssicherung hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Wir danken Herrn Vianden und seinem Team herzlich für den spannenden und informativen Nachmittag – ein Besuch bei der Eisenwerk Würth GmbH ist uneingeschränkt empfehlenswert.



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